Francke-Schule stellt nationale Spitze in Mathematik

Eine Reise nach Budapest! Mit diesem Ergebnis hatten zunächst weder Schüler/-innen noch Lehrer/-innen gerechnet, als die Francke-Schule zum ersten Mal am Bolyai-Wettbewerb teilnahm. Tatsächlich aber waren alle drei Teams der Schule sehr erfolgreich: Das Team „Schildkrötenfreunde von Achilles“ belegte den ersten Platz von allen 457 Gruppen aus Neuntklässlern/-innen in ganz Deutschland. Schulleiter Horst Brombach freute sich riesig, dass er darüber hinaus auch Colin Bernhöft, Tom Irmler, Dunja Kreienhop und Jessye Matejec aus der Klasse 8a als fünftbestes von 157 Teams ihrer Altersstufe aus Hessen und Nordrhein-Westfalen ehren konnte. In der Regionenwertung für fünfte Klassen erreichte das aus zwei Gymnasialklassen zusammengesetzte Team von Pia Klingner, Ruth Laschefski, Lilly Li und Elias Metzner den 20. Platz von 229 Teilnehmergruppen.

Zu diesem Mathematikwettbewerb, der in Deutschland seit vier Jahren angeboten wird, können Schülerteams von Klasse 3 bis 13 angemeldet werden. In Ungarn, wo János Bolyai im 19. Jahrhundert als Mathematiker wirkte, ist dieser Wettstreit sehr populär. Das Besondere: Die Schüler/-innen erleben Freude an mathematischen Aufgabenstellungen und Knobelaufgaben, die in Teams bearbeitet und bewertet werden. Es gibt jeweils eine Zeitstunde, um ohne elektronische Hilfsmittel 14 altersgerechte Denk- und Knobelaufgaben zu bearbeiten. Weizhong Wu aus Klasse 9b erklärt: „Die Zeit für die Aufgaben ist schon knapp berechnet, deshalb haben wir uns aufgeteilt. Als Ergebnis wird aber nur eingetragen, was das Team gesagt und entschieden hat.“

In der Mathe-AG der Schule war ihm und den Klassenkameraden Jan Luan, Tim Melzer und Jonas Paul der Wettbewerb vorgestellt worden. Die Aufgabenstellung reizte die mathebegeisterten Jugendlichen und man gab sich natürlich Mühe. Dass außer einer Urkunde, der Schokolade vom Schulleiter, einem Bolyai-Buch samt T-Shirt nun auch die Reise zum internationalen Finale in der ungarischen Hauptstadt herauskommen würde, kommentiert der Jugendliche so: „Einer von uns war schon dort und meinte, die Reise nach Budapest würde sich lohnen!“ Bildbände über Budapest wurden jedenfalls in der schulinternen Feierstunde schon überreicht.


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